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Aus der „Weltbühne” vom 19. Januar 1932, mit Genehmigung des Verfassers und des Verlags.
Die Mythologie der Griechen hat, wie uns alle Pauker belehrten, allgemein-menschliche Gültigkeit — wie sehr, wie tief und wie durchbohrend freilich, weiß man erst seit den wissenschaftlichen Expeditionen in den Hades, die der einsame Sigmund Freud angestellt hat. Nur um auf seine mächtige Gestalt wieder einmal hinzuweisen, wende ich mich für einen Augenblick von meiner Arbeit weg. Im Psychoanalytischen Verlag ist eben ein Band „Theoretischer Schriften” erschienen, die Gedankenarbeit jener fünfzehn Jahre zusammenfassend, die zwischen den Arbeiten der Mannesjahre und den herrlichen letzten des greisen Meisters stehen. Dies sind, in zwanzig Jahren nehme man mich beim Wort, Naturbeschreibungen der Menschenseele, jener wilden, erhabenen und grausigen Unterwelt, die wir alle in uns tragen. Ununterbrochen gehen von ihr die Taten der Menschen aus, von ihr nicht allein bestimmt, aber immer mitbestimmt und überwiegend von ihr bestimmt bei Primitiven, Kindern und Neurotikern… Es ist unmöglich, auch nur aufzuzählen, was die zukünftige Psychologie — für