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Frau Dr. jur. Anna-Gudrun Scherling, Referendarin in Hamm (Westfalen) schreibt uns:
Neulich erlebte ich in einer Gerichtsverhandlung einen Vorfall, der wegen seiner Beziehung zum psychoanalytischen Problem des Feuers vielleicht nicht ganz uninteressant ist.
Eine Frau war wegen Beleidigung eines Kohlenhändlers angeklagt. Sie hatte von ihm folgende, gänzlich erfundene Geschichte erzählt: Er habe die Frau eines Taglöhners in Abwesenheit ihres Mannes besucht, in der Küche sei es zwischen beiden zum Geschlechtsverkehr gekommen. Dabei habe sie der zurückkehrende Ehemann überrascht. Der Kohlenhändler sei schnell entschlossen an den Herd gesprungen, habe seinen Geschlechtsteil über die Herdflamme gehalten und gerufen: „Bezahle mir meine Kohlen, sonst schiffe ich dir dein Feuer aus”.