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In der Wiener sozialdemokratischen Monatsschrift „Der Kampf” (24. Jg. Heft 6), beschäftigt sich Paul Kéri — anknüpfend an Freuds jüngste Schrift — mit dem „Unbehagen in der bürgerlichen Kultur”. Er schließt seinen Aufsatz mit folgenden Worten:
„Für die Arbeiterschaft ist dieses „Unbehagen” unserer heutigen Fühlart — zeitlich bedingt durch die im Unbewußten verankerte, kaum zu umgehende, zur Atmosphäre gewordene, notgedrungen Konflikte erweckende Ideologie der herrschenden bourgeoisen Welt — ebenfalls von Belang, und die Sache kann