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Helene Stöcker, deren tapfere und an Kulturpolitik, Sexualreform, Pazifismus interessierten Psychoanalytikern nicht warm genug zu empfehlende „Neue Generation” nunmehr in den 28. Jahrgang getreten ist, schreibt in der Januar- Februar-Nummer dieser Zeitschrift in einem Aufsatz „Abrüstung und Haßtrieb” u. a.:
Wem das Schicksal der Welt wie sein eigenes Schicksal am Herzen liegt, der wird immer wieder erstaunt sein, in wie geringem Maße die Errungenschaften der Wissenschaft, der Soziologie und Ethik schon für die Gestaltung der Welt politisch fruchtbar gemacht werden. Wir haben z. B. eine Reihe wertvoller Ergebnisse der Psychologie; seit mehr als einem Menschenalter gibt es eine tiefschürfende Psychologie. Die Anwendung dieser Erkenntnisse auf die ökonomischen und politischen Bewegungen müßte von größter Bedeutung sein. Soscheint es oft, als lebten die Vertreter der verschiedenen Wissenschaften und Berufe in verschiedenen Weltaltern. Der Mann der politischen Praxis, der Organisator, der Politiker, der Heerführer, der Volksvertreter, der Staatsmann arbeitet noch mit Vorstellungen und Begriffen, die