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Am 100. Todestag Goethes ist der Vortrag, den Dr. Eduard Hitschmann (Wien) unter dem Titel „Psychoanalytisches zur Persönlichkeit Goethes” im Wiener Goethe-Verein gehalten hatte, im Internationalen Psychoanalytischen Verlag in selbstädiger Broschürenform erschienen.
Anläßlich des Goethetages ist in der Tagespresse im Rahmen der Besprechung der jüngeren Goetheliteratur wiederholt auch auf die beiden psychoanalytischen Monographien von Theodor Reik („Warum verließ Goethe Friederike?”) und von Philipp Sarasin („Goethes Mignon”) hingewiesen worden. Wir zitieren hier aus der Besprechung von Hellmut Schlien im „Mannheimer Tageblatt”:
Zum Buche von Reik: „Interessante und einprägsame Anmerkung zur Sesenheimer Episode, die kraft der seltsam neuartigen Weise, in der hier Querverbindungen zwischen manchen uns in anderem Zusammenhang geläufigen Tatsachen geschaffen werden, aufhorchen läßt und besticht. Sicher hält die gelehrige Andeuterei oft nahe an der Grenze des Platten. Aber sie bringt gleichzeitig zu viel wichtige und hörenswerte Hinweise mit,