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Indem ich auf Wunsch von Herrn Professor Freud die Schriftleitung der „Psychoanalytischen Bewegung” übernehme, liegt es mir als Erstes ob, dem Begründer, sowie bisherigen Herausgeber und Redakteur dieser Zeitschrift namens der Psychoanalyse wie zahlreicher Leser zu danken. Herr A. J. Storfer hat vor drei Jahren mit richtigem Instinkt das weit verbreitete Bedürfnis nach einem Organ erkannt, das aus dem Kreise der engeren Fachgenossen der psychoanalytischen Wissenschaft hinausstrebend, eina Verbindungsglied zu den Gebildeten aller Interessengebiete darstellt, und es auch den Abseitsstehenden ermöglicht, sich über die Fortschritte der psychoanalytischen Lehre und der psychoanalytischen Bewegung fortlaufend zu unterrichten. Herr Storfer hat diese sich gesteckten Ziele voll erreicht, indem er einen großen Kreis wertvoller Mitarbeiter zu sammeln verstand und auch durch eigene Mitarbeit das Blatt zu einem lehrreichen und interessanten gestaltete.
Es sei ferner dem Wunsch Ausdruck gegeben, daß die Mitarbeiter an diesem Blatte ihm weiter treu bleiben, und das Bild der psychoanalytischen Bewegung, durch Berichte aus allen Zentren der Psychoanalyse und auch von kleineren vorgeschobenen Posten her, ein vollkommenes darstelle.
Wien, 1. August 1932.
Dr. Eduard Hitschmann.