You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Was der Vater schafft, nimmt dem Sohn die Kraft.
Mit dem Glauben an sich gewinnt oder verliert der Mensch eine Welt.
Welch kluger Schachzug der Selbstliebe, daß sie uns durch das Beispiel des Bösen verleitet, das Gute an uns vortreten zu lassen.
Ein natürlicher Hang zur Trägheit läßt uns so manches im Gedanken ausleben, das eigentlich durch Tätigkeit verwirklicht hätte werden müssen.
Nichts trübt unsere Empfindungen so sehr als Ungeduld und Hoffnungslosigkeit.
Was der Mensch nicht zu seinem Vorteil lenken kann, läßt er oft zum eigenen Schaden über sich ergehen.
Ein unruhig Herz wird selbst durch Ruhe noch beunruhigt.
Überstandene Gefahr kann wie eine dauernde in uns fortwirken.
Neigungen kann man nicht ablegen, doch ihnen dann und wann untreu werden.
Was einem Kind widerfährt, wird bei ihm erst später zur Erfahrung; Kinder haben nur die Ahnung des Kommenden.