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Daß unser berühmter Dichter Franz Werfel gottesgläubig ist, hätte nicht der Erwähnung bedurft; hat doch jedermann das Recht, unbehelligt nach seiner Façon selig zu werden.
Der Dichter ist aber in diesem seinem Vortrag1 so unduldsam, so eifrig drauf aus, Proselyten zu machen; und scheint ganz zu vergessen, — was ein echter Dichter wissen muß —, daß es auch edle Menschen gibt, geben muß, gerade unter den größten Geistern gibt und gegeben hat, welche ohne Gottesglauben leben konnten und können: aus Tradition, frühem Erleben und angeborener Eigenart kommen eben auch Ungläubige zustande! Gott kann