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Wer sich für die Verbindung von Psychoanalyse — amerikanischem Geschäftsgeist — und der Anziehungskraft populärer Namen interessiert, wird mit Vergnügen die Depesche lesen, die wir hier wiedergeben. Aus Gründen
der Diskretion verschweigen wir den Namen der interessierten Monatszeitschrift und nennen sie im Text bloß Monatsrevue — nach den süßen Mädchenköpfen, die gewöhnlich das farbige Titelblatt zieren, könnte sie am ehesten „Charming Girlhood” heißen. Auch den Namen des großen Spezialisten, der angeblich den Verlockungen des Dollarhonorars erlegen ist, haben wir durch ein Pseudonym ersetzt. Den übrigen Text ließen wir unverändert, um die scheinwerferartige Wirkung, mit welcher diese drastischen Worte den Geist unserer Epoche beleuchten, nicht abzuschwächen. Der Text lautet:
„Preßbüro X. Y., Wien
Monatsrevue wünscht signierten Artikel von Professor Freud stop Thema zukünftige Entwicklung des Denkens Zukunft der Wissenschaft seine Vorstellung Zukunft Menschheit Entwicklung Wissenschaft in nächsten 75 Jahren sowie welche Vorteile Menschheit von zukünftiger Wissenschaft erwarten darf stop Artikel muß sein eintausend Worte lang wofür Monatsrevue Honorar fünfhundert Dollar bietet stop nur zwölf größte Spezialisten der Welt inklusive Newton werden für Monatsrevue Februar-nummer schreiben stop bitte sofort benachrichtigen ob Freud bereit stop Artikel muß fertig sein spätestens ersten November.”