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Erstreckten sich die Untersuchungen Freuds vorerst auf Spezialgebiete des pathologischen Seelenlebens, so hat ihm das gesammelte Material allmÄhlich gestattet, eine allgemeine Theorie des psychischen Geschehens aufzubauen. So gelangte er dahin, gewisse Grundbegriffe wie den des Unbewußten oder der Triebe zu fixieren, Tatbeständen entsprechend, die, auch soweit sie schon bekannt waren, doch nie den Gegenstand eines so weit vorgetriebenen Versuches synthetischer Verarbeitung gebildet hatten.
Was an der Psychoanalyse als Wissenschaft interessiert, ist nicht das durch genaue Erforschung dieses oder jenes Einzelwesens gewonnene Material, sondern vielmehr die allgemeinen Regeln, die einheitlichen Gesetze, die wir daraus abzuleiten vermögen. Geht man in den Fachzeitschriften Darstellungen der nach der Freud schen Methode analysierten Fälle durch, so ist man erstaunt über die verhältnismäßig geringe Anzahl der