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Wir haben so oft Gelegenheit gehabt, die Gefühlsambivalenz im eigentlichen Sinne, also das Zusammentreffen von Liebe und Haß gegen dasselbe Objekt, an der Wurzel wichtiger Kulturbildungen aufzuzeigen. Wir wissen nichts über die Herkunft dieser Ambivalenz. Mann kann die Annahme machen, daß sie ein fundamentales Phänomen unseres Gefühlslebens sei.1 Aber auch die andere Möglichkeit scheint mir wohl beachtenswert, daß sie dem Gefühlsleben ursprünglich fremd, von der Menschheit an dem Vaterkomplex (respektive Elternkomplex) erworben wurde, wo die psychoanalytische Erforschung des Einzelmenschen heute noch ihre stärkste Ausprägung nachweist.
Freud („Totem und Tabu”. Gesammelte Schriften X, Seite 189).
Ihr habt das Recht, gesittet Pfui zu sagen.
Man darf das nicht vor keuschen Ohren nennen,
Was keusche Herzen nicht entbehren können.
Und kurz und gut, ich gönn' Ihm das Vergnügen,
Gelegentlich sich etwas vorzulügen;
Doch lange hält Er das nicht aus.
Du bist schon wieder abgetrieben,
Und, währt es länger, aufgerieben,