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Der Autor ist nicht nur ein fruchtbarer Roman- und Novellenschreiber, er unterhält auch ein Laboratorium, in welchem er die Produkte seiner Berufsgenossen auf ihren Feingehalt, ihren Aggregatzustand und ihre Emballage untersucht. Seinen Witz und sein großes parodistisches Talent hat er in einem früheren Bändchen, „Mit fremden Federn”, mit mehr Geschmack bewiesen; aber auch beim Lesen der neuen Parodiensammlung erlebt man das Erlösende des Lachens durch Ersparung an gewohntem Respekt, und die Befriedigung über die Bloßstellung schon selbst vorbewußt festgestellter Maniriertheiten der Autoren. Die Übertreibung als Mittel der Parodie tritt deutlich zutage. Vereinzelt steht Mißlungenes, wie der Versuch einer Parodierung Knut Hamsuns.
Die Maniriertheit in Kunst und Dichtung wäre einer näheren Untersuchung wert; der blindmachende Narzißmus der Schaffenden spielt wohl eine wichtige Rolle. Aber auch der Trieb zur Parodie sollte sich Beschränkungen auferlegen; er müßte Halt machen vor unbefugter Parteinahme in wissenschaftlichen Dingen und vor der Hereinziehung