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Im eben erschienenen 3.—4. Heft des 145. Bandes der Zeitschrift für die gesamte Neurologie und Psychiatrie sagt Th. van Schelven (Haag) in seinem Aufsatz „Die Evolution der Psychiatrie”:
„Die Psychoanalyse ist ein erster Versuch, das Feld der Psychologie, des Unbewußten, nach eigenen, rein psychologischen Methoden zu bearbeiten. Es würde ehrlich und ein Zeichen von Dankbarkeit sein, anzuerkennen, daß heutzutage eine Psychologie ohne Freuds Lehre vom Unbewußten nicht mehr denkbar ist. Viele der sehr guten Veröffentlichungen auf psychiatrischem Gebiet entleihen der Psychoanalyse den Kern ihres Gedankenganges ohne das Wort auszusprechen. Der Trost für Freud ist nicht die Dankbarkeit, sondern das Bewußtsein eigener Verdienste.”