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In der „Zeitschrift für die ges. Neurologie und Psychiatrie” (139. Band, 2. H. 1932) veröffentlicht der norwegische Analytiker Trygve Braatöy eine Arbeit unter dem Titel: „Die psychoanalytische Methode, ein Beitrag zu der methodologischen Problematik in der Psychologie.” Der Verf. geht von einer technischen Detailfrage aus: Soll man während der analytischen Ordination Notizen machen oder nach der Ordination Wichtiges aus der Erinnerung niederschreiben? Verf. diskutiert diese Frage nach allen Richtungen mit besonderer Hervorhebung des von Freud gegebenen Ratschlages, keine Notizen während der Ordination zu machen. Dem Verf. kommt es aber nicht eigentlich auf diese Frage an, er will vielmehr den Einwand widerlegen, die analytischen Ergebnisse seien unsicher, weil experimentell nicht beweisbar. Braatöy dreht in temperamentvoller Weise den Spieß um und beweist den Experiment-Gläubigen an einem größeren Material die Vieldeutigkeit, Unsicherheit und Unzuverlässigkeit des Experiments überhaupt: