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Es ist wieder einmal „Schichtwechsel” in der Weltgeschichte; wir stehen im Übergang von überlebten oder wenigstens so empfundenen Anschauungen zur Aufrichtung neuer Ordnungen und Autoritäten, meint der Autor. So wird alles, was Anthropologie und Medizin, Tiefenpsychologie und Milieulehre in den letzten Jahrzehnten den Kriminalisten gelehrt haben, über den Haufen geworfen. „Das Verbrechen ist wieder volle Persönlichkeitsleistung, der Verbrecher verursacht schuldhaft den rechtswidrigen Erfolg, er frevelt kraft seines Willensfehlers.”
Weg mit der Psychologie des Unbewußten und dem philosophischen Determinismus, Liquidierung der kranken Gegenwart; hinein in die „aufkommende Flut, die in Selbstverantwortung, Pflichtgefühl, Unterordnung und Dienst am Ganzen zu den alten Kraftquellen vorstößt”.
E. H.