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Es wird über die Hörstörungen des Musikkritikers Mattheson, des Liederkomponisten Robert Franz, der Komponisten Smetana und Humperdinck, und endlich Beethovens von musikalisch-fachmännischer Seite ausführlich Bericht erstattet.
Uns interessiert vor allem eine Stelle aus der Zusammenfassung; „Die Annahme aber, daß just die Minderwertigkeit eines Sinneswerkzeuges überwertige Leistungen in dem entsprechenden Kunstgebiet veranlaßt, findet in der Geschichte der Tonkunst keine genügende Stütze; im Verhältnis zu jenen Tondichtern, deren Gehör bis ans Lebensende gesund und scharf blieb, ist die Zahl der ertaubten Tondichter gering. Um festzustellen, ob Musiker infolge Gehörsminderwertigkeiten ihrer Ahnen sich unbewußt zu ihren überwertigen Leistungen auf dem Gebiete des Tonsinnes angetrieben fühlen, reichen die erbbiologischen Kenntnisse, die man über die Ahnenreihe großer Tondichter derzeit besitzt, nicht aus.”
E. H.