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In Palästina a hat sich unter Dr. Eitingons Leitung eine neue Ortsgruppe der Internationalen psychoanalytischen Vereinigung gebildet; ihr gehören ferner an: Dr. Wulff, Dr. Schalit, Dr. Kluge und Dr. Smelianski.
Die skandinavischen Psychoanalytiker haben sich kürzlich in einem Verein zusammengeschlossen. Derselbe besteht aus sechs autorisierten Mitgliedern, einem in Schweden und fünf in Norwegen. Vorsitzende ist Frau Alfhied Tamm, Stockholm. Die übrigen Mitglieder sind: Professor Dr. phil. Harald Schjelderup, Dr. phil. et theol. Kristian Schjelderup, der Nervenarzt Dr. med. Landmark und Frau Dr. med. N. Hoel. Professor Schjelderup, Professor der Psychologie an der Universität Oslo, gab dazu dem „Dagbladet” in einem Interview folgende Erläuterungen:
Die Hauptabsicht des Vereines ist natürlich die, dem Publikum Garantien zu geben, daß es Analytiker dort finden kann, welche für eine anerkannte Ausbildung und die sonstigen für ihre außerordentlich verantwortliche Arbeit notwendigen Qualifikationen aufweisen. Es zeigte sich, ganz besonders in letzter Zeit, daß viele „Analytiker” das praktizieren, was wir als „wilde Analyse” bezeichnen. Und diese Laienpraktik ist nicht nur für die Patienten in hohem Grade gefährlich, sondern bringt die ganze wahre Analyse in Mißkredit. Als Bedingungen für die Aufnahme in den Verein verlangen wir den philosophischen Magister- oder Doktorgrad oder den medizinischen Universitätsgrad. Dazu kommt die dreijährige spezielle Ausbildung in der Psychoanalyse. Der Analytiker muß selbst eine einjährige Lehranalyse durchgemacht haben. Weitere Aufgaben des Vereines sind regelmäßige Sitzungen mit wissenschaftlichen Vorträgen. Das Sozialdepartement wird ersucht werden, die obenerwähnten Bedingungen der Vereinszugehörigkeit gesetzlich festzulegen.
In Dänemark ist gleichfalls ein psychoanalytischer Verein gegründet worden; der Sitz ist in Kopenhagen, Holbersgade 26.