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Lieber Herr Professor, liebe Freunde,
Unser erster Bericht, von mir (Abraham) spät nachts nach langer Arbeit geschrieben, war allzu kurz und sachlich. Gern ergreife ich heute die Gelegenheit, zu sagen, wie sehr wir drei uns mit den ersten Briefen gefreut haben, die in überraschend kurzer Zeit (je drei Tage) hier eintrafen. Und um dieses Mal das Persönliche gebührend zu betonen, sage ich zuerst Jones und Frau unsre herzlichsten Glückwünsche! Ich bitte Sie, lieber Jones, uns auch im nächsten Brief über das Ergehen von Mutter und Kind zu berichten.
Wir können zwar nicht von der Ankunft eines Kindes berichten, aber von derjenigen unsres »dritten Mannes«2, Sachs. Seine Adresse ist »Berlin-Grunewald, Humboldtstraße 41, Pension Kruse«. Sachs und ich wohnen ganz benachbart, kommen daher oft zusammen und haben bereits zwei Komitee-Sitzungen mit Eitingon gehabt.
Sachs spricht am 21. im »Monisten-Bund«3 über »Das Ubw. und die Einheit im Seelischen«. Ferner arrangierte er zwei Kurse: 1. Einführung in die psa. Theorie mit besonderer Berücksichtigung der Traumdeutung, 2. Anwendung der Psa. auf die Geisteswissenschaften.