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Liebe Freunde,
1. Ich freue mich außerordentlich über die günstigen Aussichten des Wiener Verlags. Sobald der Vertrag geschlossen ist, müssen wir
über das für unsere Zwecke verfügbare Kapital
über die Bedingungen, die uns (resp. Rank) gestellt werden orientiert werden, dann sollte Rank einen allgemeinen Betriebsplan ausarbeiten, zu dem jeder von uns seine Bemerkungen machen könnte, usw. Mit einem Wort, es wird lebhaft zugehen!
2. In der Voraussetzung, daß das Geschäft mit Kola zustande kommt, mache ich Rank sofort einen privaten Vorschlag. Mein Verleger, Dick3, ist sehr unverläßlich. Da ich keine Zeit, auch keine Lust habe, mich um den Vertrieb meiner ung. Werke und Übersetzungen zu kümmern, übervorteilt er mich nach jeder nur möglichen Art. Unlängst machte mir eine Wiener ung. Firma4 einen sehr günstigen Vorschlag: Ich soll ihr die ung. ps.an. Werke – u zw. nur die nächste Auflage, allerdings eine starke: je 4000 Exemplare, überlassen; man zahlt mir (sagten sie) 12 ½ % vom Brutto! Wien ist jetzt nämlich ein günstiges Zentrum zum Verkauf und zur Herstellung ung. Bücher für die besetzten ung. Gebiete geworden; wohin von hier aus kaum etwas exportiert wird. – Natürlich würde ich es vorziehen, die ung. Bücher dem internat. Verlag zum Vertrieb zu überlassen. Dick könnte weiter den Vertrieb im Stammland Ungarn besorgen. – Einige ung. ψα Werke sind seit Monaten vergriffen und sollen in 3. resp. 4. Auflage erscheinen.