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Liebe Freunde!
Wir bestätigen London und Berlin No. 3 (Budapest No. 32 hatten wir schon bei Absendung des vorigen Briefes). – Wir bitten aus technischen Gründen die Briefe an Rank zu adressieren.
Zunächst zu den eingegangenen Briefen: Vor allem freuen wir uns über den Berliner Aufschwung, von dem Abraham berichtet, wenn wir auch von Wien nichts ähnliches berichten können – namentlich nicht auf ärztlichem Gebiet – und andererseits von einem gewissen Abflauen der Bewegung in Budapest Anzeichen vorliegen. Sollte sich infolgedessen für Ferenczi die Notwendigkeit eines Domizilwechsels herausstellen, so würden wir ihn zwar in Wien mit offenen Armen empfangen, glauben aber doch in seinem eigenen Interesse ihn Berlin empfehlen zu sollen.
Den Vorschlag von Berlin betr. der Leipziger Gruppe halten wir für die beste Lösung.3 -
Abrahams Rundschau-Artikel4 bestätigen wir dankend. -
Über Jones' geschäftliche Mitteilungen wäre sehr viel zu sagen. Nur wenige Bemerkungen zur Klärung. Zwischen Wien und London schwebte von Anfang an ein Mißverständnis in der Verlagssache, das sich bereits gerächt hat und jetzt weitere Folgen zu zeitigen beginnt. Der Verlag hat die englische Press ins Leben gerufen als eine geschäftliche Unternehmung, die sich heute sogar als noch weit fruchtbarer erweist als seiner Zeit. Jones und sein Verlagsleiter Hiller haben diesen Gesichtspunkt nie besonders gewürdigt – wie mir Jones im Haag zu meinem Erstaunen erklärte – sondern fast ausschließlich das Repräsentative möchte ich sagen daran gewürdigt. Sie wollten in England eine Zentralstelle haben, in der man alle psa. Arbeiten erhalten sollte und von dieser Stelle aus auch Propaganda für die Bewegung und unsere Literatur machen. Dazu gehört