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Liebe Freunde,
Ich bestätige den Empfang von W/III, L/III und B/III und beantworte sie der Reihe nach.2
Ad W./III:
Verlag: Zum Thema Kinderpsychologie (Kinderecke): Vor einigen Jahren erschoß sich eine sehr intelligente ambulante Patientin von mir, ein junges Mädchen von 18 Jahren. Sie besuchte mich einige Male und erzählte mir mit rührender Aufrichtigkeit ihre Kleinkindgeschichte, die man »die Geschichte eines Vorstadtkindes« nennen könnte. Ich veranlaßte sie zur Niederschrift des Erzählten. Das Manuskript hinterließ sie mir als Andenken, bevor sie sich das Leben nahm. Das Schriftstück hat außerordentlich großen Wert vom Standpunkte der Ps.An. und würde es verdienen, in die geplante Sammlung3 aufgenommen zu werden, obzwar es 2-3 Druckbogen füllen dürfte. Oder sollen wir es als »Quellenschrift« erscheinen lassen? Sobald mir Rank hierüber Auskunft gibt, lasse ich die Schrift ins Deutsche übersetzen. Ich selbst fühle mich dieser Aufgabe stilistisch4 nicht gewachsen, (vielleicht bitte ich Eisler darum.)
Referatewesen: Ich besitze eine genügende Anzahl von Bestellkarten für Rezensionsexemplare, traute mich aber nicht sonderlich an die Verleger heran, besonders, da ich immer befürchtete, andere Redaktionsmitglieder könnten sich bereits um das betreffende Buch beworben haben. – Qoud »Jahresbericht«: Ich fügte mich seinerzeit getreu der von Rank gegebenen Weisung, Zeitschrift und Imago durchzusehen und berücksichtigte
Handschriftlicher Brief; im BIPA existiert eine Abschrift von Gizella Ferenczi.
RB 19.10.1920/L, 20.10.1920/B und 21.10.1920/W.
Dieses Projekt wurde nicht verwirklicht.
Da sich im ORA nur die erste Seite des Briefes befindet, basiert der nun folgende Brieftext auf Gizella Ferenczis Abschrift im BIPA.
in meinem Bericht – wenn auch oft nur durch Titelangabe – alles was ich zum Gebiete der allg. Neurosenlehre Gehörendes vorfand. Natürlich bin [ich] gerne bereit, die Zeitschriften diesbezüglich nochmals zu revidieren.
Holland: Ein Dr. Julius de Boer5 aus Nijmegen schr