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Liebe Freunde,
An Ferenczi: Sachs und ich (Abraham) haben von dem Kollegen Al[exander] aus B[udapest] einen sehr günstigen Eindruck. Wir hoffen, daß er sehr tauglich wird. Sachs der ihn analysiert, hat wohl ein objektives Urteil.
Hárnik hat von Eitingon Bescheid erhalten, daß ihm ein Vorschuß in der Höhe gewährt werden kann, wie sie im Postscriptum erwähnt ist.
In der Vignetten-Frage erheben wir keinen ernstlichen Einspruch, sondern fügen uns der Ansicht der Mehrheit.
An Jones: Im letzten Bericht ist ein kleiner Irrtum enthalten. Frau Dr. Spielrein erhält die Unterstützung durch Eitingon's Vermittlung aus privater Quelle, glaubt aber, sie sei vom Fonds.3
Die Übersetzung von Kolnai stößt auf große Schwierigkeiten, weil das Buch4 in schlechtem Deutsch geschrieben ist. Meine Frau hat sich sehr darum bemüht, kommt aber nicht damit weiter. Sie möchte nun Sachs' »Tempest« übernehmen, wenn alle einverstanden sind.
Wien: Dr. Schwab hat sich schriftlich an Eitingon gewandt und ausführliche Auskunft über die Möglichkeiten an unserer Poliklinik erhalten.
Als ersten Beitrag zur Kinderforschung füge ich ein kleines MS unsres Mitgliedes Simonson5 für Rank bei.