You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Liebe Freunde,
Zunächst müssen wir unser Bedauern Ausdruck geben, daß Du, l. Ferenczi, noch durch Krankheit an der Korrespondenz gehindert bist. Leider können wir nichts anderes für Dich tun, als Dich auf diesem Wege mit etwas Lektüre versorgen!
Wir hoffen, daß unser Vorschlag (10tägige Korrespondenz) baldige Zustimmung findet. Haben wir etwas mehr Spielraum, so werden die uns allen lieb gewordenen Berichte zweifellos reichhaltiger werden, vor allem im Sinne von Rank's Anregung auch Wissenschaftliches enthalten können.
Die Frage der Festschrift ist nicht mehr erörtert worden, also allseitig aufgegeben. Ich (Abr.) erlaube mir einen Ersatzvorschlag: wenn wir uns zur Comité-Sitzung treffen, sollte jeder von uns einen wissenschaftlichen Beitrag bereithalten. Mit dieser Erweiterung des Inhalts der Com.-Sitzungen werden Sie, l. Herr Prof., sicher einverstanden sein, und diese Form eines Geburtstagsgeschenks trägt wohl auch einen möglichst inoffiziellen Charakter. Und sollten Sie sich auch hierdurch noch bedrückt fühlen, so sind wir alle bereit, sofort ein Gastgeschenk in Gestalt eines Vortrages von Ihnen entgegenzunehmen!
Ad Jones: Frau Dr. Herford bleibt bis Weihnachten hier. Ich habe ihr wiederholt auseinandergesetzt, wie die Chancen für sie in Eurer Vereinigung liegen. Auch habe ich ihr erklärt, daß man sie ohne einen vollständigen, wissenschaftlichen Beitrag nicht aufnehmen werde. Auf ihren Wunsch habe ich ihr ein Thema vorgeschlagen, das sich aus ihrer eigenen PsA ergab (über die Geschwisterliebe). Sie arbeitet jetzt daran, selbstverständlich ohne meine Unterstützung.
Maschinenschriftlicher Brief.
RB 21.11.1920/L und 25.11.1920/W.
RB 25.11.1920/Bp und 6.12.1920/Bp.
Betr. Frost: Auf den Brief, den Liebermann nach dem Kongreß nach Bonn sandte, ist keine Antwort gekommen. L. hat jetzt nochmals an Fr. geschrieben. Pfister, der mir kürzlich in anderer Sache schrieb, erwähnte, wir hätten Fr. zurückgewiesen, also hat sich Fr. wohl bei ihm beklagt.
In der Sache Pietsch liegt doch