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Liebe Freunde!
Wir bestätigen den Eingang von Budapest 82, Berlin und London No 93 und 104. –
Wir schließen uns dem Berliner Vorschlag der Dekade (1., 11. und 21.) an, obwohl uns die Lösung nicht gerade ideal erscheint; sollte es sich nicht bewähren, dann würden wir lieber einen Intervall von 14 Tagen vorschlagen. Unser Einwand gegen die Dekade kam daher, daß wir für unsere Besprechungen einen fixen Tag (den Mittwoch Abend) haben.
Ad. Berlin: Die Nachrichten über die dortige Situation und die event. Aussichten nehmen wir zur Kenntnis. Wir freuen uns, daß Abraham die Restitution der altpreussischen Ordnung wenigstens auf dem Gebiete der Vereinigung anstrebt und hoffen, daß dagegen auch Jones nichts einzuwenden haben wird. Der Fall Pietsch (noch immer nicht reif!) zeigt doch, daß eine gewisse Gefahr darin liegt, wenn die Berliner Gruppe sich durch Intoleranz gegenüber von Aufnahmebewerbern den Ruf der zugeknöpften Geheimsekte verschafft und so schließlich auch ernsthafte und wertvolle Bewerber abschreckt.5 So haben wir z. B. trotz mehrfacher Anfrage (einmal auch im Rundbrief) keine Auskunft über das Schicksal der beiden Frankfurter Assistenten erhalten! – Bei dieser Gelegenheit urgieren wir nochmals – zum wievielten male ahnst du lieber Abraham vielleicht nicht – die Abonnementsbeiträge der Mitglieder für die beiden Zeitschriften pro 1920!!
Die gewünschten Bücher und noch einige verwendbare mehr sind bereits vor einigen Tagen an die Poliklinik abgegangen; Liste und Preisverzeichnis hat Dr. Hárnik mitgenommen; 500 Prospekte folgen morgen.