You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Liebe Freunde,
Entsprechend dem Vorschlag von Jones schreiben wir am 31. und lassen den nächsten Brief am 10. Jan. folgen. Die Änderung des Intervalls wird dieses Mal eine gewisse Störung bewirken, die aber nächstes Mal ausgeglichen sein dürfte. Um die jetzt entstandene Ungleichheit der Zählung zu beseitigen, wird es sich empfehlen, mit dem ersten Brief des neuen Jahres eine neue Zählung (, Nr. 1) zu beginnen. Denn dieses Mal datiert am 21. Dez. London den 12., Wien dagegen erst den 11. Bericht.
Die guten Wünsche aller erwidern wir nochmals aufs Herzlichste. Am Jahresschluß darf mit Befriedigung festgestellt werden, daß die Wahl Berlins als Aufenthaltsort sich für Sachs als günstig erwiesen hat, sowohl hinsichtlich seiner Gesundheit als auch sonst. Eitingon ist inzwischen nach Meran gereist. Ich selbst habe die Erkrankung überstanden, bin aber noch sehr matt und ruhebedürftig. Ich danke dem ganzen Kreise für das freundschaftliche Interesse an meinem Ergehen.!
Jones: Die 2 Brüder Glover sind jetzt hier. Ich berichte Näheres, sobald ich die Analysen begonnen habe. –
Ob Frau Dr. Herford sich schon zur Mitgliedschaft eignet, ist schwer zu beurteilen. In unsern Vereinssitzungen verhielt sie sich ganz inaktiv, zeigte aber lebhaftes Interesse. Durch ihre eigene Analyse hat sie mindestens eine Grundlage erworben. Wie weit ihr Urteil über andre Analysen geht, wird sich wohl erst herausstellen müssen. Auch weiß ich nicht, welche Ansprüche in Eurer Gruppe gestellt werden. Am richtigsten dürfte sein, sie zuerst als Gast kennen zu lernen, ev. einen Vortrag von ihr zu verlangen. (Letzteres allerdings für Dr. H. etwas schwer ausführbar wegen gewisser Hemmungen). Wir stehen in Berlin auf dem Standpunkt, solche »Outsiders« als Mitglieder aufzunehmen, wenn nicht besondere Gegengründe vorliegen. Sie sind dann in gewissem Grade unter unserer Kontrolle. Wir haben z. B. die Bestimmung getroffen, daß kein Mitglied ohne Genehmigung des Vereins Vorträge oder Kurse hält. Im Ganzen, glaube ich al