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Liebe Freunde!
Die erste Wiederkehr des Tages, an dem unser Freund Toni2 gestorben ist, kann ich nicht vorübergehen lassen, ohne seiner zu gedenken. So schwer mir die Last des Lebens ist und so sehr man auch zeitweise geneigt ist, die Toten zu beneiden, so leid tut es einem doch, in den Momenten, in denen uns die Fortschritte unserer Sache Vergnügen bereiten, einen der Besten zu vermissen.- Frau Rózsi v. Freund3 äußerte vor mir die Absicht, diesen Todestag dadurch zu feiern, daß sie mir für die Zwecke der Sache der ψα in Ungarn 20.000 Kronen zur Verfügung stellt. Ich werde ihr vorschlagen, diese Summe zur Komplettierung der Vereinsbibliothek zu verwenden.-
In der nächsten Sitzung, die zugleich eine intime Erinnerungsfeier sein soll, will ich das den Mitgliedern bekanntgeben.- Eine andere, größere Spende der Fr. v. Freund ist einstweilen nur psychoanalytisches Gesprächsmaterial zwischen uns; vielleicht wird aber auch hievon ein Teil realisiert.- In Bezug auf den »großen Fond« Tonis4 ist nichts zu vermelden.-
ad W.: 1) Das ung. Tagebuch (das M. S.) ist endlich in meinem Besitze und bereits bei Eisler5 in Übersetzung.6 Es wird nicht schaden, wenn Du l. Rank, ihn gelegentlich zur Eile drängst. 2) Nach reiflicher Überlegung
Handschriftlicher Brief.
Anton von Freund; vgl. Bd. 1, S. 40, Anm. 2.
Rozsi Freund (geb. Bródy) war die zweite Frau von Anton von Freund.
Vgl. Bd. 1, S. 40-44.
Vgl. Bd. 1, S. 114, Anm. 16.
Gemeint ist die Übersetzung des Tagebuch eines halbwüchsigen Mädchens, das Hermine Hug-Hellmuth 1919 im Internationalen Psychoanalytischen Verlag herausgebracht hatte.
Handschriftlicher Brief.
Anton von Freund; vgl. Bd. 1, S. 40, Anm. 2.
Rozsi Freund (geb. Bródy) war die zweite Frau von Anton von Freund.
Vgl. Bd. 1, S. 40-44.
Vgl. Bd. 1, S. 114, Anm. 16.
Gemeint ist die Übersetzung des Tagebuch eines halbwüchsigen Mädchens, das Hermine Hug-Hellmuth 1919 im Internationalen Psychoanalytischen Verlag herausgebracht hatte.