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Liebe Freunde,
Der Zusammenkunft Ende Sept. stimmen wir zu.2 Wir nehmen an, daß wir alle drei werden teilnehmen können.
Bp. Schade, daß wir von der Wiederkehr des Todestages Toni v. Freund's erst jetzt erfahren! Vielleicht hätten wir gemeinsam der Witwe ein Zeichen des Gedenkens geben können.
Frau Klein spricht diese Woche bei uns über PsA im frühen Kindesalter.3 Was sie mir gestern privatim davon mitteilte, macht einen guten Eindruck. Wir berichten weiter.
Bezüglich Kolnai erscheint es mir nicht richtig, das tatsächlich oft unverständliche deutsche Manuskript einem anderen Verlag zu geben. Wenn die Arbeit uns der Übersetzung wert scheint, so sollte sie bei uns, in Wien oder London erscheinen. Warum kommt man nicht auf den einfachsten Weg, vom Autor das Manuskr. in ungar. Sprache zu verlangen und dieses direkt ins Englische übersetzen zu lassen?
W.: Bezüglich des Buches von Groddeck scheint mir kein zu scharfes Urteil von Sachs vorzuliegen. Sollte nicht eher auf der anderen Seite eine Neigung zur Überschätzung G's bestehen? Ich finde in diesem Buch manches Witzige und Amüsante, wie z.B. die Frauenversammlung, aber diese guten Stellen sind umgeben von unsäglichen Längen. Die ersten 150 Seiten (die Wanzengeschichte) finde ich nicht nur schwach, sondern
Maschinenschriftlicher Brief.
Ursprünglich sollte der Kongreß 1921 stattfinden und danach wollte sich das Komitee treffen. Da der Kongreß auf 1922 verschoben wurde kam, die Zusammenkunft im September 1921 nicht zustande.
Am 3. Februar 1921 hielt Melanie Klein ihren ersten Vortrag zur »Kinderanalyse«, der später auch veröffentlicht wurde; vgl. Klein (1923).
- der schlimmere Vorwurf - unerträglich langweilig. Ich kann auch die Bemerkung nicht unterdrücken, daß ich die Bezeichnung im Verlagsverzeichnis als »ersten ps-a. Roman großen Stiles« als eine zu anspruchsvolle Reklame empfinde.
Auch in der Referaten-Frage muß ich Dir, l. Rank, widersprechen. Daß Boehm mit seinem Referat noch nicht fertig ist, liegt nicht an ihm, sondern a