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Liebe Freunde!
Diesmal beginnen wir mit Nachrichten über Amerika.
Von Brill ist keine Antwort gekommen und auch keine zu erwarten. Er hat nach des Professors Auffassung infolge der Schlechtigkeit seiner Übersetzungen ein schlechtes Gewissen und kann, da ihm dieses Vergehen nie vorgehalten worden ist, jetzt nur mit neurotischer Empfindlichkeit reagieren. Auch verträgt er Jones Erhebung zum Präsidenten nicht, da er gegen ihn immer die stärkste Eifersucht gehegt hatte. Der Professor fürchtet, man wird ihn fallen lassen müssen, trotz seiner vielen guten Seiten und seiner Verdienste. Im Moment, da jemand seine eigenen Torheiten über das allgemeine Interesse setzt, hat er nach dem Urteil des Professors den Anspruch auf Schonung verloren. Anders läßt sich eine allgemeine Sache nicht führen.
In den ersten Märztagen erwartet der Professor zur Analyse Dr. Frink2 aus New York, der sich noch einen Dr. Monroe Meyer3, gleichfalls zur Analyse mitbringt. Dr. Stern, der nach dem Kongreß beim Professor war, hat für sich viel profitiert, ist aber eine unbedeutende Persönlichkeit. Von Frink erwartet Prof. nach verschiedenen Anzeichen mehr; er ist auch kein Eingewanderter, und wenn sein Eindruck die Erwartungen bestätigt, möchte der Professor mit Zustimmung des Komitees ihn an die Brill zugedachte Stelle vorrücken lassen.4