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Liebe Freunde!
Von hier ist zu berichten, daß der Verlag mit Heller in Unterhandlungen steht2 wegen Übernahme der noch in seinen Händen befindlichen psychoanalytischen Literatur; es kommt in Betracht: Freud, Kl[eine]. Schr[iften], 4. Folge, die alten Jahrgänge von Zeitschrift und Imago soweit sie noch vorhanden sind. Ferner das 1. Beiheft: Jelgersma3: Unbewußtes Geistesleben4 und Rank: Der Künstler. Ich (Rank) hatte gestern die erste Besprechung mit Heller und hoffe, daß wir ohne allzugroße Opfer die für uns sehr wichtige Sache abwickeln können, obwohl natürlich Heller dabei ein gutes Geschäft machen will.
Die beiden ersten Bände der englischen »Library«, Kriegsneurosen und das Buch von Putnam5, sind bereits nach England und Amerika verschickt. Vom Erfolg dieser beiden Bücher wird ein gutes Stück unserer Zukunft als Verlag abhängen. Der Erfolg des »Journal« läßt übrigens das Beste erwarten. Vom Jahresbericht sind bis jetzt nur einige Probeexemplare in Wien eingetroffen, dazu noch von der schlechtesten Ausgabe, die ich aber doch heute an die Komiteemitglieder, die ja alle auch Mitarbeiter des Jahresberichtes sind, verschicken lasse, damit sie nicht so lange warten müssen.- Heute erhielt ich übrigens einen Brief von Ophuijsen, worin er seine Stelle als Referent für den Jahresbericht niederlegt: er hatte die Therapie, für welches Gebiet wir nun einen anderen Ref(erenten) finden müssen. Ich werde ihm bedauernd schreiben.