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Liebe Freunde,
Als wesentlichere Anregung möchte ich Euch diesmal nur den in unserem Kreise aufgetauchten Wunsch mitteilen, daß wir die Zeitschrift bald wieder in der früher (vor dem Kriege) gewohnten Periodizität erhalten möchten. Wenn es die materiellen Verhältnisse und die Hilfe der neuen Arbeitskräfte gestattet, möchte ich dieser Bitte beipflichten. Die Zeitschrift ist die Hauptquelle, aus der die Lernbegierigen schöpfen, aber auch die Produktionslust wird durch das raschere Erscheinen der Arbeiten gefördert. Wenn es einstweilen nicht für beide Organe durchführbar wäre, müßten wir wenigstens mit der »Zeitschrift« den Anfang machen. Von hier nur noch so viel, daß unlängst wieder ein Schmähartikel gegen Freud-Einstein-Steinach2, als Vertreter der jewish science, in einem halboff[iziellen] Organ losgelassen wurde.
An Wien: Ich bitte Rank nochmals um offiz. Auftrag, die Rechte des Professors und des Verlages in Ungarn durch einen Rechtsanwalt schützen zu lassen. Ich verlängere meinen Vertrag mit Dick um 5 Jahre. Inzwischen klären sich die Verhältnisse (auch die geographischen), so daß einer Verschmelzung mit dem »Verlag« nichts im Wege stehen wird. Nun ist aber zu befürchten, daß sobald das erste ung. Freudbuch beim Verlag erscheint, D[ick] (aus Rache) sich beeilen wird, die nichtgeschützten Bücher ohne Autorisierung übersetzen zu lassen. Ich werde jede einzelne Ausgabe einzeln schützen lassen, brauche aber dazu eine vollständige Liste aller Bücher in allen Ausgaben (Jahreszahl, Verleger), um die ich gleichfalls bitten muß. Ausgenommen: 5 Vorl., Kl. u. gr. Traumbuch, 3 Abh[andlungen], Totem.
Ferenczi