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Liebe Freunde !
Berlin hat mißverständlicherweise am 21. geschrieben und Jones am 22.-
Hoffentlich geht heute regelmäßig der Brief von allen Seiten ab.
Für Ferenczi schreibe ich diesen Brief mit, ebenso für Sachs, da ich beide in der letzten Woche gesprochen habe. Ferenczi fährt morgen nach Garmisch-Partenkirchen (Bayern), wo seine Adresse bis Mitte September »Sanatorium Wiggers« sein wird.-
Vom Verlag ist diesmal nichts Besonderes zu berichten, nur daß dort alles, wenn auch etwas verlangsamt seinen Fortgang nimmt.
Einige Manuskripte sind teils beim Professor teils bei mir eingelangt. Besonders zu erwähnen wäre eine Arbeit von Kaplan2 »Zur Dynamik der Bewußtseinsvorgänge«, der wir die bedingte Aufnahme in die Zeitschrift zusagen wollen, in einem Begleitbrief an den Prof. jammert Kaplan3, daß er nichts von seinen Sachen unterbringen könne.
Dann hat die Gruppe Gide in Paris, von der wir schrieben, sich an den Professor mit der Anfrage gewendet, ob er eines seiner Werke (Traumdeutung) der Edition de la NOUVELLE REVUE FRANCAISE zur Veröffentlichung übergeben wolle. Die liebenswürdige Aufforderung ist mit Gaston Gallimard gezeichnet.4 Der Prof. schrieb ihnen, daß der Verlag noch bis Ende das Jahres an Payot gebunden ist, hat aber dann Lust, sich mit ihnen einzulassen.