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Liebe Freunde,
Über die Korrespondenz während der Ferien lag unsrer Meinung nach kein bestimmter Beschluß vor, und deshalb schrieben wir am 1. August nicht. Nun liegen 2 Briefe von Jones, 1 von Rank und eine Karte von Ferenczi vor.
Von hier ist wenig zu melden. Sachs wird in den nächsten Tagen zurückerwartet. Ich werde ihn dann fragen, wo sich die Tic-Diskussion befindet. Gegenwärtig ist in der Praxis eine lebhafte Nachfrage zu konstatieren. Einer der jüngeren Budapester, Alexander, den wir demnächst als Mitglied aufnehmen werden, wird hier bleiben.2 Er arbeitet an der Poliklinik, erhält durch Eitingons Fürsorge ein kleines Gehalt und beginnt die Privatpraxis, für die ich ihm schon 2 Pat. zuweisen konnte. Auch Hárnik ist seit längerer Zeit gut beschäftigt, ebenso scheint es den Hiesigen allen gut zu gehen.
L. Wir freuen uns über die gute Entwicklung des Journal und der Bibliothek.- Von Jelliffe möchte ich (A) auf Grund früherer Erfahrungen nicht viel Gutes erwarten. Daß Monakow sich zu einem vollen Anhänger der PsA entwickelt haben sollte, klingt unwahrscheinlich, nach allem was man in früheren Jahren von ihm gesehen hat. Er ist ja auch viel zu sehr gehirnanatomisch orientiert.-
Der englische Zeitungsausschnitt (PsA on the stage) hat kaum etwas Neues gebracht. Vor 1 - 2 Jahren wurde in Berlin ein Stück mit demselben Inhalt viele Male aufgeführt. Vermutlich ist es für London mit Hinblick auf die Ereignisse des letzten Jahres neu aufgeputzt worden. 3