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Liebe Freunde!
Ich stehe noch ganz unter dem Eindruck der schönen Tage in Wien, die ich im gastlichen Hause des H. Prof. verleben durfte2 und beginne unseren Briefwechsel im neuen Jahr damit, daß ich den Veranstaltern des Kurses, der mir diesen Besuch ermöglichte, herzlichen Dank sage. Ob die Vorträge bei den Hörern entsprechend gewirkt haben, weiß ich nicht; es war aber auch für mich lehrreich, einmal zusammenfassend über »Metapsychologie« und »Pathoneurosen« sprechen zu müssen.3 [Bei] Gelegenheit bringe ich diese Vorträge zu Papier. – Schade daß ich Dich, l. Abraham, nicht, wie ich hoffte, in Wien antraf. – Auch Róheim ist mit dem Erfolg seines Gastvortrages zufrieden.
Ich ersuche jene Kom.-Mitglieder, die von mir ein Portrait wünschen, sich zu melden. Das von Jones gewünschte Exemplar geht dieser Tage ab. Ich für meinen Teil bitte um die Photographie von Jones, Rank, Sachs, Abraham und Eitingon. – Ich glaube Rózsi v. Freund wäre, wenn dazu aufgefordert, geneigt, den Kom.-Mitgliedern je ein Exemplar der Photogr. ihres verstorbenen Mannes zur Verfügung zu stellen.4
Bitte sich auch dazu zu äußern.
Herzliche Grüße!
Ferenczi