You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Liebe Freunde,
Die ung. ψα Bewegung (die inoffizielle) ist bekanntlich vor einigen Jahren eingeschlafen. Nun fängt aber der Wellenschlag vom Westen her von neuem an. Die Journale schreiben fast jede Woche etwas von der Psychoanalyse in London oder Paris; meist unsinnige Albernheiten. Ich halte es für's Zweckmäßigste, mich in Schweigen zu hüllen. – Als Kuriosum erwähne ich, daß eine Fr. Dr. Vas2 eine psychoanalytische Tanzschule gründen will, wo man seine Träume in selbstgewählten Gesten und Bewegungen »abreagiert«. Natürlich wies ich eine Beteiligung an diesem Unternehmen ab und riet der Dame, sich erst analysieren zu lassen. – Die nächste Vereinssitzung findet in der Irrenanstalt statt; am Programm steht die psychoan. Theorie bei der paralyt. Geistesstörung (von mir) und Krankenvorstellung (von Hollós). – Ich wäre H. Prof. dankbar, wenn er mich über die Ankunft des Paralyse-Manuskriptes beruhigen könnte. Auch eine Äußerung seinerseits über den Inhalt des MS wäre mir sehr erwünscht.
ad L.: In einer separaten Karte gab ich in Bezug auf die Calcutta-Gruppe nur die (unmaßgebliche) Meinung ab, ob die Angliederung der Gruppe nicht noch aufzuschieben wäre, bis die Gruppe Zeichen v. ihrer Brauchbarkeit gibt.3 –
Die Berliner Vorschläge bezügl. Kongreßdatums und öffentl. Vortrags finde ich annehmbar; die persönl. Einladung Abrahams nehmen wir dankend,
Handschriftlicher Brief.
Ilona Vass, ungarische Analytikerin, die nach den USA auswanderte und in New York als Lehranalytikerin tätig war; vgl. Harmat (1988), Hoche (1910), S. 284.
Ferenczis Bedenken beziehen sich auf die in der Rubrik »Zur psychoanalytischen Bewegung« gemachte Mitteilung von der Gründung und der Arbeit dieser Gruppe; vgl. IZP, 8, S. 103. Es ist möglich, daß daraufhin im letzten Heft der IZP von 1922 eine etwas ausführlichere Darstellung der Aktivitäten erfolgte; ebenda, S. 521ff.
aber nur für den Fall an, daß wir nicht bei meinem Bruder Unterkunft finden.
ad Kongr.
Ich stimme für das Stenographieren resp. für d. Ko