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Liebe Freunde!
Wir beginnen damit, Herrn Professor zum Geburtstag unsere Herzlichsten Glückwünsche darzubringen. Eitingon ist auf der Reise nach Wien und ist in der glücklichen Lage, sie persönlich aussprechen zu können.2
Wien. Wir erhielten die neuen Prospekte des Verlages. Diese sind in ihrer ganzen Einrichtung und Druckart außerordentlich geschickt angefertigt und werden sicher das Ihrige dazu tun, um unsere Literatur noch populärer zu machen. Auch einige neue Bücher aus dem Verlag sind in unserem Lager eingetroffen und machen im äußeren einen sehr günstigen Eindruck. Bei dieser Gelegenheit eine Anfrage an Dich, lieber Rank. Ist es Absicht, daß die Bücher des Verlages in Format, Einbanddecke usw. so sehr verschieden sind? Oder liegt das an den Verhältnissen der Materialbeschaffung? Im allgemeinen ist es sicher günstiger, wenn die Werke eines Verlages einander möglichst ähnlich sind, schon um in den Fenstern der Buchhandlungen durch ihr gleichartiges Äußeres aufzufallen.
Die beiden Hefte der Zeitschriften sind eingetroffen. In beiden fehlt leider eine Ankündigung des Kongresses.3 Besonders fällt dies im Korrespondenzblatt unangenehm auf. Da bis zum Erscheinen der nächsten Nummer wieder längere Zeit vergeht, so ist diese Unterlassung recht mißlich. Von London aus ist bisher auch keine Einladung ergangen, wenigstens an unsere Gruppe nicht. Wir schlagen vor, jetzt unverzüglich an alle Gruppen die Mitteilungen zu versenden und dabei die Termine für die Anmeldung
Maschinenschriftlicher Brief.
Eitingon besuchte Freud zu dessen 68. Geburtstag mit seiner Frau. Die Tatsache, daß Frau Eitingon mit nach Wien fahren konnte, begrüßte Freud besonders: »Daß Mirra nach Wien kommen will, ist eine freudige Überraschung. Schon das Versprechen ist wertvoll, ich spreche sie ausdrücklich von der Verpflichtung es einzuhalten frei, wenn das Wetter oder ihr Befinden eine Schwierigkeit macht. Sie soll vor allem wohl sein«; vgl. Sigmund Freud-Max Eitingon, 6.4.22 [LoC].
Hier werden die massiven
Maschinenschriftlicher Brief.
Eitingon besuchte Freud zu dessen 68. Geburtstag mit seiner Frau. Die Tatsache, daß Frau Eitingon mit nach Wien fahren konnte, begrüßte Freud besonders: »Daß Mirra nach Wien kommen will, ist eine freudige Überraschung. Schon das Versprechen ist wertvoll, ich spreche sie ausdrücklich von der Verpflichtung es einzuhalten frei, wenn das Wetter oder ihr Befinden eine Schwierigkeit macht. Sie soll vor allem wohl sein«; vgl. Sigmund Freud-Max Eitingon, 6.4.22 [LoC].
Hier werden die massiven