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Liebe Freunde,
die Kongreßnähe macht sich bei mir u. a. dadurch bemerkbar, daß ich die Tendenz habe, alles Mitzuteilende für die persönliche Aussprache aufzuheben. – A propos Begegnung: ich möchte mein Gedächtnis punkto Begegnungsdatum (Datum des Vorkongresses) auffrischen und bitte um diesbezügliche Aufklärung.
Ad Wien: Es freut mich ungemein, Frl. Anna Freud bald unter den Mitgliedern begrüßen zu können und setze große Hoffnungen in ihre Tätigkeit. Was ist das Thema ihrer Inaugural-Dissertation?2
Als erstes – bescheidenes – Zeichen meiner Besserung quad Referate sende ich beiliegend einen Beitrag.3 Gerne träte ich die mir seinerzeit zugeteilte Rolle dessen, der »der Katze die Schelle anhängt«, an. Es stehen dem aber (außer der Referatenfaulheit) auch gewisse Mängel im Ref.-System im Wege. Es gibt derzeit 1. Fachreferenten; 2. Landes- (Sprachgebiets-) Referenten, die, um das konkurrierende Territorium nicht zu stören, lieber überhaupt schweigen. 3. Zeitschrift-, 4. Journal-Referenten, 5. Referenten mit besonderen Aufträgen (z. B. ich, der über alles Wichtige referieren sollte). Die persönliche Aussprache wird, so hoffe ich, die sich daraus ergebende Confusion lösen.
Zum Thema »Medusenhaupt«.4 Ich hielt etwa vor 1 1/2 Jahren in unserem Verein einen kleinen Vortrag über dieses Thema und gab ähnliche Deutungen wie der H. Prof.5 Es findet sich darunter ein kurzer Auszug in Ranks Mappe, dem ich gelegentlich 12-15 »Beobachtungen und Deutungen aus der Praxis« zusandte.6 Natürlich bin ich damit diesem wichtigen
Handschriftlicher Brief.
Anna Freud war nicht promoviert. Es ist schwer vorstellbar, daß Ferenczi das nicht wußte.
Nicht erhalten.
Vgl. RB vom 4.6.1922/W.
Vgl. Ferenczi (1923).
Handschriftlicher Brief.
Anna Freud war nicht promoviert. Es ist schwer vorstellbar, daß Ferenczi das nicht wußte.
Nicht erhalten.
Vgl. RB vom 4.6.1922/W.
Vgl. Ferenczi (1923).