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Liebe Freunde!
Auch heute kann ich mich – wenigstens in Bezug auf Budapester Nachrichten – kurz fassen. Der Verein setzt seine Tätigkeit fort. Als zweiter Vortrag kam Hermanns ps.an. Essay über den ung. Dichter Petöfi2, dessen 100. Geburtstag jetzt hier gefeiert wird. Es war ein Schulbeispiel der schlechten Sorte »angewandter« Arbeiten, – sklavische Nachahmung der PsAn.-Terminologie. Sollte er sie der »Imago« zuschicken, so bitte ich die Red[aktion], schon aus didaktischen Gründen, unnachsichtig zu sein. Die Diskussion wurde auf die nächste Sitzung verschoben.
Einige Mitgl. (auch ich) erhielten von Jelliffe, als Red[akteur] einer amerik., neurolog., psychiatr. Zeitschrift die Einladung, ihm Autoreferate zu schicken (nicht für Ps.An Review!). Ich riet zunächst ab, möchte aber von Ernest Aufklärung
Ein Herr T. K. Slade, B. Sc., Southampton, verfaßte ein Büchlein über »Our Phantastic Emotions«3 angebl. auf Anregung meiner »Entw[icklungs]-Stufen d. Wirkl[ichkeits]-Sinnes« und bittet von mir um die Vorrede. Er wird mir die Arbeit als MS einsenden. Wer weiß etwas? – Heute war ein Dr. Lándor4 aus Kaschau (Slowakei) bei mir; er ist Assistent des Dr. Jan Stuchlick5, der jetzt dort [auf der] psychiatr. Abt. Chefarzt ist.