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Liebe Freunde,
Von Bp ist kein Rundbrief eingetroffen. Eine heute erhaltene Anfrage von Dir, l. Sándor, wegen eines Analytikers in Hamburg beantworte ich hier sogleich. In H[amburg] ist niemand außer Foerster2, den ich aber für durchaus zuverlässig und tüchtig halte.
Wien: Es ist wohl selbstverständlich, daß der Brief nach Moskau3 in keiner Weise intolerant oder unfreundlich gehalten war. Er enthielt die von Jones geratenen informatorischen Fragen und war, wie ich versichern kann, durchaus freundlich und entgegenkommend im Ton.
Die von Fenichel eingesandte Arbeit4 kennen wir, da er sie hier vorgetragen hat. Sie steht stark unter neurotischen Einflüssen, so daß eine recht gründliche Prüfung des MS geboten erscheint.
Die Anfrage wegen des Autoreferates über meinen Kongreßvortrag5 war nicht unberechtigt. Was im Kongreß-Bericht gedruckt ist, ist eine kurze Notiz, wie jeder Vortragende sie zur Orientierung an den Vorstand hatte einsenden sollen, aber als Autoref. ganz unzulänglich. Aber die Sache ist ja nun erledigt.
Ich nehme davon Notiz, daß die Zusammenstellung des Corr-Bl. mir nunmehr ganz zufällt. Leider reichlich spät. Denn die in den gleichzeitig erschienenen Heften der Zeitschrift und des Journal abgedruckten Berichte decken sich so wenig, daß ich Mühe haben werde, die Berichterstattung
Maschinenschriftlicher Brief.
Vgl. Bd. 2, S. 23, Anm. 11.
Da Eitingon im Herbst und Winter 1922/23 auf Reisen war, hatte Abraham die Anfrage der Moskauer Gruppe auf Aufnahme in die IPV beantwortet. Nicht ohne den Rat des amtierenden Präsidenten Jones einzuholen.
Fenichel hatte am 19.12.1922 in Berlin »Gegen die Versuche, Resultate der Psychoanalyse für die Metaphysik auszunützen« referiert, vgl. IZP, 9, S. 240. Die Arbeit wurde 1923 veröffentlicht, vgl. Fenichel (1923).
Maschinenschriftlicher Brief.
Vgl. Bd. 2, S. 23, Anm. 11.
Da Eitingon im Herbst und Winter 1922/23 auf Reisen war, hatte Abraham die Anfrage der Moskauer Gruppe auf Aufnahme in die IPV beantwortet. Nicht ohne den Rat des amtierenden Präsidenten Jones einzuholen.
Fenichel hatte am 19.12.1922 in Berlin »Gegen die Versuche, Resultate der Psychoanalyse für die Metaphysik auszunützen« referiert, vgl. IZP, 9, S. 240. Die Arbeit wurde 1923 veröffentlicht, vgl. Fenichel (1923).