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Liebe Freunde!
Leider verspätet sich auch dieser Brief um einige Tage, da es mir in der Regel nur am Sonntag möglich ist, die Zeit zum Schreiben zu erübrigen. Im Verlag gibt es jetzt mehr interne Arbeit, die sich aus der teilweisen Um- und Neuorganisation und allem, was damit zusammenhängt, ergibt. Storfer wird voraussichtlich anfangs März wieder hinausfahren, um dort weitere Schritte zu veranlassen.2 Vielleicht wird es sich auch notwendig oder für uns zweckmäßig erweisen, in Deutschland eine neue Firma zu gründen, doch müssen wir uns erst darüber informieren, ob es praktischer und vorteilhafter ist, die Hauptfirma hier und die Filiale draußen zu haben oder umgekehrt. Im Falle der Neugründung draußen werden wir natürlich die Gelegenheit benützen, um Dich, l. Max, auch offiziell in die Firma aufzunehmen, was bekanntlich bei der hier schon bestehenden Gs.m.b.H. gewisse Schwierigkeiten hat. Natürlich würden im Falle einer Neugründung alle Beteiligten Gelegenheit zur Äußerung und zu Vorschlägen haben und wir werden uns freuen, wenn schon jetzt dazu prinzipiell Stellung genommen würde, damit wir für jeden Fall vorbereitet sind. Wir glauben auch, daß in der deutschen Firma, ob sie nun eine Neugründung sein wird oder nicht, auf jeden Fall auch die Stellung Storfers eine prominentere sein wird, da er ja praktisch den ganzen Verlag draußen leiten wird.3