You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Liebe Freunde:
Vor Allem möchte ich zu Abrahams Vorschlag, der sich mit einer privaten Äußerung des H. Prof. und Rank deckt, Stellung nehmen. Die Zusammenkunft könnte Ende August in einem Orte stattfinden, an dem sich H. Prof. gerade aufhält und 6 – 7 Tage dauern. Sollte der Plan des H. Prof. den Monat August im italienischen Südtirol zu verbringen, verwirklicht werden, so stünde meinerseits, der ich mich mit ähnlichen Plänen herumtrage, nichts einer dortigen Begegnung im Wege.
Nach der Com.-Sitzung möchte ich mich noch einige Tage lang ausruhen; in der 2. Septemberwoche aber meine Praxis in Budapest beginnen.
In unserer Vereinigung hatten wir, wie allmonatlich, zwei Sitzungen; in der ersten erzählte Hollós einige psychiatrische Krankengeschichten und deutete sie in seiner gewohnten, etwas phantastischen Art; in der zweiten wiederholte Frau Dr. Bálint ihren Berliner Vortrag über die mexikanischen Hieroglyphen; sie erntete auch bei uns Beifall.
Die ungarische Ausgabe des »Alltagslebens« erschien vor etwa 10 Tagen und wird, wie ich höre, viel gekauft. Die Übersetzung ist, mit Ausnahme weniger Stellen, ziemlich gut gelungen.
Dr. Ladisl[aus] Révész, Bruder der verstorbenen Frau Dr. Révész, ein Internist und gewesener Univ.-Assistent2, ist derzeit in didaktischer Analyse bei einer von mir analysierten Dame, Frau Vilma Kovács3, die auch das »Jenseits« ins ungarische übertrug. Er will sich, nach seiner Analyse, mit Grenzfragen der internen Medizin und der Psychoanalyse beschäftigen.