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Liebe Freunde!
Dies ist der letzte Rundbrief, den wir vor Eintritt der Sommerferien von hier aus abschicken. Der Professor reist Samstag (den 30. ds.) nach Gastein (Villa Wassing) und geht Ende Juli nach Lavarone, im September voraussichtlich nach Rom.2 – Ich (Rank) will auch Juli abreisen und zwar nach Klobenstein am Ritten, Hotel Post (Italien), wo ich bis zur Komiteezusammenkunft bleibe. Sándor wird ab 15. Juli auch dort sein. – Wie sollen wir es mit der Korrespondenz im Sommer halten? Ich denke, daß, abgesehen von dringlichen Angelegenheiten, ein regulärer Brief Anfang August genügen dürfte, da wir uns ja bald gründlich aussprechen können. Ob meine Frau3 mitkommen wird hängt davon ab, ob wir vorher eine Tour in den Dolomiten machen werden oder nicht.
Sonst ist von hier nichts Wesentliches mitzuteilen. Der Verein hatte die letzte Sitzung am vergangenen Mittwoch.
Aus der Literatur ist der III. Band der spanischen Übersetzungen zu erwähnen (Witz und Gradiva) sowie ein sehr gutes Buch von J. Levine: The Unconscious. An Introduction of Freudian Psychology (London L. Parson).4
ad London. Von den amerikanischen Unstimmigkeiten5 hat auch der Prof. gehört u. zw. auch von der anderen beteiligten Seite, woraus hervorgeht, daß beide Teile sich in sehr unschöner Weise benommen haben.
Frau Dr. Moralt ist eine Patientin, die mir schon vor etwa einem Jahr von meiner ehemaligen Schülerin Dr. Barkas6 geschickt worden war, aber
Maschinenschriftlicher Brief.
Vom 1. bis 21.9.1923 war Freud mit seiner Tochter Anna in Rom. Dies war seine letzte Urlaubsreise und sein siebter Rom-Besuch, vgl. Freud (2002), S. 378ff.
Vgl. Bd. 3, S. 91, Anm. 8. Diese Anmerkung ist fälschlicherweise an diesem Ort eingefügt worden statt hier. Ob Beata Rank sich auf dem Siedepunkt des Konfliktes zwischen ihrem Mann und den Komitee-Mitgliedern tatsächlich bei Ferenczi in Analyse begeben hat, ist bis jetzt ungeklärt, vgl. Freud (1992g), Bd. III/2, S. 26.
Levine (1923).
Maschinenschriftlicher Brief.
Vom 1. bis 21.9.1923 war Freud mit seiner Tochter Anna in Rom. Dies war seine letzte Urlaubsreise und sein siebter Rom-Besuch, vgl. Freud (2002), S. 378ff.
Vgl. Bd. 3, S. 91, Anm. 8. Diese Anmerkung ist fälschlicherweise an diesem Ort eingefügt worden statt hier. Ob Beata Rank sich auf dem Siedepunkt des Konfliktes zwischen ihrem Mann und den Komitee-Mitgliedern tatsächlich bei Ferenczi in Analyse begeben hat, ist bis jetzt ungeklärt, vgl. Freud (1992g), Bd. III/2, S. 26.
Levine (1923).