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Liebe Freunde!
Ich freue mich, das Neue Jahr mit der guten Nachricht eröffnen zu können, daß der Professor wieder hergestellt ist und seine Arbeit bereits aufgenommen hat.
Eine besondere Freude wurde für uns alle, daß auch anläßlich des Vortrages, den Sándor hier am letzten Mittwoch gehalten hat, der Prof. zum ersten Mal wieder den Vorsitz in der Vereinigung führte. Sándor leitete hier eine Diskussion über unsere gemeinsame Arbeit (Entwicklungsziele) ein, die sehr anregend verlief (bei der Sitzung waren drei »Berliner« anwesend, die ja vermutlich ihre Eindrücke mündlich referieren werden).2 Als weitere erfreuliche Neuigkeit vom Verlag kann ich mitteilen, daß es uns gelungen ist, das Weiterbestehen der »Imago« zunächst zu ermöglichen, die nur im Umfang verringert und in unregelmäßigen Intervallen erscheinen wird. Damit ist auch die vorwurfsvolle Anfrage der holländischen Gruppe praktisch erledigt, die offenbar darüber gekränkt waren, daß wir (Herr Prof. und ich) es abgelehnt hatten, zu einem akademischen Jubiläum von Jelgersma3 eine eigene Festnummer der Zeitschrift herauszugeben. Dagegen haben wir uns auf eine neuerliche Anfrage bereiterklärt, einen von der holl. Gruppe abzuliefernden Jubiläumsaufsatz4 s. z. zu veröffentlichen.
Außerhalb des Verlages ist ein Buch von Wittels erschienen, das unter dem Titel: Sigm. Freud, der Mann, die Lehre, die Schule, auf eine Verherrlichung von Stekel hinausläuft und meiner Empfindung nach geschmack- und taktlos ist. Herr Professor findet es nicht so schlecht, als er
Maschinenschriftlicher Brief.
Einer der drei Berliner war Sachs, der von dieser Disskusion am 8. Januar in Berlin berichtet. Die Auseinandersetzungen um die kürzlich erschienenen Arbeiten der beiden Komiteemitglieder setzte sich bis Ende Februar auch in Berlin fort, vgl. IZP, 10, S. 241.
Vgl. Bd. 2, S. 163, Anm. 3.
Das 3. Heft der Zeitschrift wurde von Freud (1924d) eröffnet. Die Beiträge stammten von Westerman-Holstijn, Carp, Rombouts, Jelgersma, van der Hoop, Muller, Endt
Maschinenschriftlicher Brief.
Einer der drei Berliner war Sachs, der von dieser Disskusion am 8. Januar in Berlin berichtet. Die Auseinandersetzungen um die kürzlich erschienenen Arbeiten der beiden Komiteemitglieder setzte sich bis Ende Februar auch in Berlin fort, vgl. IZP, 10, S. 241.
Vgl. Bd. 2, S. 163, Anm. 3.
Das 3. Heft der Zeitschrift wurde von Freud (1924d) eröffnet. Die Beiträge stammten von Westerman-Holstijn, Carp, Rombouts, Jelgersma, van der Hoop, Muller, Endt