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Liebe Freunde!
Diesmal ist nichts besonderes zu berichten. Auch die Verlagsarbeit hat nach dem großen Weihnachtsschub, der alle unsere Kräfte in Anspruch genommen hat, etwas nachgelassen. Trotzdem hoffen wir bis zu Ostern wieder einiges herauszubringen, insbesondere die ersten Bände der Gesamtausgabe, wovon bereits drei Bände nahezu fertiggestellt sind.
Die erste Nummer der Zeitschrift erscheint noch im Februar, die erste Imago-Nummer zu Ostern. Da wir für Imago die Ausgabe von Spezialheften auch weiterhin pflegen wollen, so wäre es uns wertvoll, von Vorträgen, die in den Ortsgruppen gehalten werden und die sich zur Publikation in Imago eignen, so bald als möglich Mitteilung zu erhalten, damit wir das Material für Sondernummern entsprechend einteilen können. Ohne eine solche Unterstützung der Ortsgruppen wird es sonst redaktionell kaum möglich, Sondernummern vorzubereiten, die wir jedoch für den Weiterbestand von Imago für sehr wichtig halten. Dasselbe gilt auch für die Kongreßvorträge, deren Titel wir daher möglichst bald kennen lernen möchten, damit wir auch daraus ein Bild für die zu erwartende Ausbeute für Imago gewinnen. – Im Laufe dieses Jahres könnte, soweit wir jetzt sehen, eine evtl. soziologisch-ethnologische Nummer zustande komme. (Ich erinnere mich dabei an einen Vortrag von Frau Dr. Benedek über gewisse Formen der Gesellschafts-Organisation und möchte fragen, ob dieser Beitrag brauchbar wäre?2 Ebenso fällt ein Artikel ein, den Jones für das Journal of abn. Psychology über Psa und Soziologie schreiben wollte, dessen Übersetzung wir ev. bringen könnten. Ferner möchte ich bei dieser Gelegenheit gleich fragen, an wen sich der Verlag zu wenden hat wegen des event. Übersetzungsrechtes der in London gehaltenen Vorträge über Psa und Soz., die in englischer Sprache publiziert werden sollen?)3
Dieser Tage ist ein neuerlich veränderter Vertrags-Entwurf zwischen Verlag und Press nach London gegangen, der hoffentlich schon zur Unterschrift reif sein wird. Wenn die Unte