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Liebe Freunde:
Ich hatte das Vergnügen, mit Eitingon am Geburtstag des H. Prof. zur Generalversammlung des Verlages2 einen Ausflug nach Wien zu machen und mich von den großen Fortschritten3 in seiner Wiederherstellung zu überzeugen. Sowohl E. als auch ich konstatierten, daß an den zwei Abenden unseres Beisammenseins die gute Stimmung der Vorkriegs-(Vor-Erkrankungs)Zeit herrschte, wir erfreuten uns insbesondere an der staunenswerten geistigen Frische und Produktivität des Prof. Wir gaben der Hoffnung Ausdruck, daß er am Kongreß erscheinen wird, aber ein bindendes Versprechen konnten wir nicht erlangen. Ich kann nicht unerwähnt lassen, daß Frl. Anna Freud sich immer mehr als vollwertiges Mitglied unseres Komitees bewährt; insbesondere muß ich ihre kluge Objektivität in persönlichen wie in sachlichen Fragen hervorheben.
Wir nahmen auch an einem Teil der Wiener Vereinssitzung teil und stellten fest, daß dort ein neuer und frischer Geist eingezogen ist, insbesondere durch den Fleiß und die Regsamkeit der jungen Mitglieder. Rank verhielt sich uns beiden, diesmal also auch mir gegenüber sehr reserviert; er schien so sehr von seinen persönlichen (neurotischen) Konflikten beherrscht, daß es uns trotz vieler Mühe nicht gelang, ihn zu einer Diskussion über wissenschaftliche Fragen zu bewegen.
Die Frage der Mitgliedschaft der Miss Newton, resp. ihrer Zulassung zu den Sitzungen der N. Y. ps.a. Society scheint in Amerika viel Staub aufzuwirbeln. Brill veröffentlichte in einer New Yorker Zeitung einen Angriff auf die Laien-Analytiker, der zu allgemein gehalten ist, und keinen rechten Unterschied zwischen den ausgebildeten und den unausgebildeten
Maschinenschriftlicher Brief.
Obwohl Freud von Besuchen zu seinem Geburtstag verschont bleiben wollte (er hatte Abraham abgesagt), hatten die Verlags-Angelegenheiten eine Sitzung notwendig gemacht, zu der Eitingon und Ferenczi nach Wien kamen, vgl. Freud (1992g), Bd. III/2, S. 41 und Freud (2004), S. 395.
Bezieht sich auf die Verbesserung von F
Maschinenschriftlicher Brief.
Obwohl Freud von Besuchen zu seinem Geburtstag verschont bleiben wollte (er hatte Abraham abgesagt), hatten die Verlags-Angelegenheiten eine Sitzung notwendig gemacht, zu der Eitingon und Ferenczi nach Wien kamen, vgl. Freud (1992g), Bd. III/2, S. 41 und Freud (2004), S. 395.
Bezieht sich auf die Verbesserung von F