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Liebe Freunde:
Der vergangene Monat war erfüllt von der Sorge um das Befinden unseres Karl. Die allerletzten Nachrichten lauten weniger pessimistisch und geben uns die Hoffnung auf seine Wiederherstellung.
Ich sende diese Zeilen von den Berlinern nur an Sachs und Eitingon. Mit dieser Sorge verglichen erscheinen alle sonst etwa vorgekommenen Einzelheiten viel zu geringfügig. Ich erwähne also nur, daß am 9. Jänner Dr. W. Reich aus Wien als Gast unserer Vereinigung hier über die Störungen des Orgasmus einen Vortrag hält.2
Herzlich grüßend,
Ferenczi