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Verfasser hat die Kunstsprache („sekundäre Sprache“) eines Paranoiden durch Psychoanalyse untersucht. Patient ist 41 Jahre alt, seit 15 Jahren interniert; die Kunstsprache hat sich im Laufe der letzten 17 Jahre entwickelt und scheint beim ersten Blick sinnlos. Eine eingehende Untersuchung konnte Verf. das Gegenteil lehren. Patient musste auf jedes einzelne Wort frei assoziieren, Verf. liess ihn auch verschiedene Gegenstände, Bilder beschreiben, vorgelesene Fabeln wieder erzählen. Es wurde so möglich, den bestimmten fixierten Sinn einer grossen Anzahl von Neologismen festzustellen, einen Wortschatz der Sprache des Kranken zu erhalten unh dadurch den Inhalt des Wahnes zu erfahren. Wortneubildungen haben nur bei gefühlsbetonten Vorstellungen (Komplexen) stattgefunden, sie beziehen sich auf die Wunscherfüllungen, Grössenideen, Befürchtungen, Verfolgungen des Patienten. Die Sprache selbst heisst die „Salisjour“ („im Deutschen Exzellenzsprache“), von dem schweizerischen adeligen