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Der Verfasser wendet sich ziemlich scharf gegen den bekannten Kritiker der „Revue des Deux Mondes, F. Brunetiere, welcher Baudelaire nicht nur einen schlechten Poeten, sondern auch einen „Mystificateur“ nannte. Noch mehr! Einen Poseur, einen „geborenen Lügner.“ Dem widerspricht der Verfasser. Er führt Zeugen, dass sich der Dichter mit keiner Pose interessant machen wollte: Th. Gautier, der selber Haschischesser gewesen, Cabanes, der eine Arbeit über den Sadismus bei Bandelaire (Chronique medical. 15. XI. 1909) verfasst, und Antheaume et Dromard, die alle einen massigen Opium- und Haschischgenuss zugeben. Das Gefühl des Abgrundes („sensation du gouffre“), an dem B. moralisch und physisch (!) gelitten, führt Dupouy nicht auf Intoxikation, sondern auf die Psychasthenie zurück. Nicht weil er Toximane war, wurde er krank, sondern er wurde Toximane, weil er litt. Bandelaire warnte vor dem Haschisch, das keine neue Sensation bringe: „Haschisch enthüllt dem Menschen nichts als den Menschen.“ 'B. ist kein Apostel des Lasters und der Orgien. Er ist ein Seelenkranker, der aller Welt sein zerrissenes Herz zeigt und vor seinem Tod das erschütternde Geständnis machte: Fleissige Arbeit,