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„Was liebt das Kind so leidenschaftlich in seiner Mutter, in seiner Wärterin, in seiner Lieblingsschwester? Ist es einfach nur das Wesen, das es nährt, kämmt, wäscht und wiegt? Es ist auch die Zärtlichkeit und die sinnliche Wollust. Dem Kinde wird diese Zärtlichkeit ohne Wissen der Frau durch ihre ganze weibliche Anmut offenbar. So liebt es seine Mutter, seine Schwester, seine Amme wegen des angenehmen Kitzels der Seide und des Pelzwerks, liebt den Duft ihres Halses und ihrer Haare, das Klirren des Geschmeides, das Spiel der Bänder und so weiter …. diesen ganzen mundus muliebris, der beim Hemd anfängt und sich in den Möbeln ausdrückt, denen die Frau das Gepräge ihres Geschlechtes verleiht“.
Dr. W. St.