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Eine nicht uninteressante Zusammenfassung der bis zur Psychoanalyse allein herrschenden Ansichten über diese Themen; der deskriptive Teil der Abhandlung enthält auch viele gute eigene Beobachtungen. Infolge Nichtbeachtung der analytischen Psychologie bleiben aber die Erklärungen des Autors dunkel und unzureichend. „Was uns nie bewusst gewesen ist, existiert für uns gar nicht“ …. und „was dem Bewusstsein entfallen ist, spielt im Seelenleben keine Rolle“. Kein Wunder, dass ein solche Geringschätzung des Unbewussten den Autor zum irrigen Glauben führt, dass bei einer Zwangsvorstellung das Angstgefühl vom begleitenden Vostellungsinhalt ganz unabhängig ist, dass in der Pathogenese nebst der Konstitution Ermüdung und körperliche Krankheiten die Hauptrolle spielen und dass die Prognose der Zwangsneurose — was die Heilung anbelangt — eine schlechte ist.