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Ich vergesse im Hause eines alten, braven, aber mit Glücksgütern nicht gesegneten Ehepaars ein Sparkassehuch. Man telephoniert mir, ich möge es holen. Ich komme hin und der alte Herr will mir das Buch übergeben. Er sucht es, einige Minuten, eine Viertelstunde. Vergebens! Wir stellen das Haus auf den Kopf. Kein Erfolg. Endlich finden wir es tief versteckt zwischen alten Zeitungsblättern. Der liebe alte Herr, der mir doch telephoniert hatte, war untröstlich. Er ahnte nicht, dass das unbewusste Motiv, das Geld zu behalten, ihm diesen fatalen Streich gespielt hatte.
Dr. Wilhelm Stekel.